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Wettkampfberichte: (Kommentare erwünscht)
1. Bundesliga Binz
John Heiland am 16.09.2017 um 09:26 (UTC)
 Am letzten Samstag fand das letzte Saisonrennen der 1. Bundesliga in Binz auf Rügen statt. In der kalten Ostsee durfte mit Neo geschwommen werden und ich kam am Anfang des Schwimmens auch ganz gut los, jedoch lief es dann nicht mehr ganz so flüssig und so schaffte ich es noch gerade so in die 3. Gruppe. Auf dem Rad fühlte ich mich ganz gut und konnte so ohne Probleme in der Gruppe den kurzen harten Anstieg pro Runde mitfahren. Gegen Ende der Radstrecke fing es an mit regnen, was bei dem technischen Kurs bedeutete, dass unsere Gruppe deutlich langsamer wurde. Wir erreichten ohne Sturz die Wechselzone und dann ging es mit Vollgas in die Laufschuhe. Das Gefühl beim laufen war sehr gut und machte richtig Spaß. Ich konnte damit bis auf Platz 42 vorlaufen und noch einige Athleten überholen. Leider habe ich das erste mal in meiner Karriere einen Zielsprint verloren, aber das ist ok, wenn man bedenkt, dass ich den Sprint 400m vor dem Ziel angezogen habe und meinen Konkurrenten rund 100m vor dem Ziel er ein hatte. Das Rennen hat mir sehr viel Spaß gemacht und die Stimmung an der Strecke war super. Jetzt heißt es für mich erstmal entspannen und den Urlaub genießen. An dieser Stelle möchte ich mich nochmal bei allen bedanken, die mich diese Saison unterstützt haben. Es hat riesig Spaß gemacht! Danke Ben, dass ich als Arbeitnehmer doch noch so schnell bin ;-)
Der Plan für die nächste Saison steht noch nicht, aber ich denke er wird so ähnlich sein wie in diesem Jahr :-)
 

KnappenMan 2017
John Heiland am 30.08.2017 um 17:45 (UTC)
 Am Sonntag startete ich beim KnappenMan am Dreiweibernsee über die Olympische Distanz. Das Wasser war recht frisch, sodass der Neopren erlaubt war und so gingen wir pünktlich 14:30 auf die Strecke. Mein schärfster Konkurrent Philipp machte gleich zu Beginn des Schwimmens richtig Dampf, sodass ich nicht dran bleiben konnte. So schwamm ich die gesamte Strecke alleine. Lediglich der Landgang bei der Hälfte der Strecke brachte etwas Abwechslung. Ich hatte jedoch beim Schwimmen keinen richtigen Druck, weshalb ich mich schon auf ein sehr hartes Rennen einstellte. Mit rund 1:40 Rückstand verließ ich als 2. das Wasser und machte mich auf die Aufholjagt. Dank der Tretmühle Radebeul hatte ich wieder super Material, also daran konnte es schon mal nicht liegen;-) Der Wind hatte zum Vormittag deutlich zugenommen und machte so das Radfahren auch nicht so leicht. Ich versuchte gleich Tempo zu machen, merkte jedoch, dass sich der Abstand nach vorne leicht vergrößerte. Dieser wuchs bis zum Ende von Runde 3 von 4 bis auf 2:20 an. Da ich jedoch merkte, dass Philipp nicht mehr ganz so fit auf dem Rad aussah, versuchte ich das Tempo auf der letzten Runde nochmal etwas zu steigern. Auch wenn ich wusste, dass meine Laufform derzeit sehr gut ist, sind 2 Minuten auf 10km gegen einen ebenfalls guten Läufer trotzdem sehr schwer. Die Tempoverschärfung der letzten Runde zahlte sich aus, sodass ich mit einem Rückstand von nur noch 1:55 auf die Laufstrecke wechselte. Ich versuchte von Beginn an ein gleichmäßig hohes Tempo zu gehen, jedoch förderte der Streckenverlauf nicht gerade die Motivation. Einen Wendepunkt und immer leichte Kurven drin, sodass ich erst an der Wende sehen konnte, ob ich wirklich den Rückstand verkürzt hatte. Dies war auch der Fall und der Blick in Philipp's Gesicht verriet mir auch, dass ich noch eine Chance hatte. Es dauerte jedoch noch bis KM 9 bis ich ihn ein- und überholen konnte. Am Ende lief ich mit 18s Vorsprung sehr glücklich und sehr fertig über die Ziellinie. Ich habe somit das dritte Mal in Folge dieses Rennen für mich entscheiden können, wobei dieses eindeutig das anstrengendste Mal war. Nachdem der Muskelkater so langsam verschwunden ist, bereite ich mich nochmal auf des letzte Bundesligarennen auf Rügen vor. Mit meinen Leistungen im Rennen bin ich ganz zufrieden und freue mich, dass es am Ende noch knapp für den Sieg gereicht hat.
 

1. Bundesliga Grimma (DM)
John Heiland am 20.08.2017 um 17:38 (UTC)
 Diesen Sonntag fand im heimischen Grimma der nächste Bundesliga Wettkampf statt, welcher gleichzeitig auch als Deutsche Meisterschaft gewertet wurde. In der kühlen Mulde konnten wir glücklicherweise mit Neo schwimmen und aufgrund der Strömung positionierte ich mich ganz links in der zweiten Reihe. Ich kam nach dem Start ganz gut weg und befand ich mich an der Wendeboje am Ende des Hauptfeldes. Diese Position konnte ich bis zum Schwimmausstieg auch halten und mit einem schnellen Wechsel auch noch eine kleine Gruppe erwischen. Diese Gruppe fuhr in der ersten Runde auch auf die vor uns fahrende Gruppe auf. Ich befand mich somit in der 3. großen Gruppe und der technische und enge Kurs macht das überholen in einer größeren Gruppe auch nicht so leicht. Ich fühlte mich aber deutlich besser auf dem Rad als bei den letzten Rennen. Auf der letzten Runde positionierte ich mich dann im vorderen Teil der Gruppe, doch an dem steilen Anstieg wurde ich eingeklemmt und befand mich vor der Abfahrt plötzlich wieder am Ende der Gruppe. Da es zu dem Zeitpunkt wieder mit Regnen begonnen hatte, fuhr ich mit einen „kleinen“ Sicherheitsabstand hinterher, was sich auch als sinnvoll erwies, denn es gab noch 2 Stürze vor mir, denen ich so gut ausweichen konnte. In den Laufschuhen startete ich etwas verhalten, da ich das Gefühl hatte, dass es noch nicht so richtig läuft. Nach der ersten von 4 Runden verbesserte sich das Gefühl immer weiter und ich steigerte weiter mein Tempo. Dies machte ich bis zum Ende, da das Gefühl auch immer besser wurde und so konnte ich noch viele Athleten überholen. Am Ende konnte ich dann als 34. in der Bundesliga ins Ziel laufen. In der DM-Wertung bedeutet dies den 22. Platz. Mit meiner Leistung in den drei Disziplinen bin ich zufrieden und freue mich jetzt auf die letzten beiden Rennen der Saison.
 

1. Bundesliga Münster
John Heiland am 04.08.2017 um 17:50 (UTC)
 Am letzten Sonntag startete ich bei der 1. Bundesliga in Münster. Da das Wasser angenehme 24 Grad warm war, wurde ohne Neo geschwommen. Wir starteten von einem "Kunstprojekt" aus ins Wasser und mussten 1,5 Runden im engen Hafenbecken zurücklegen. Somit war klar, dass es sehr viel geprügel geben wird. Diesem wollte ich aus dem Weg gehen und sprang damit etwas nach dem Startsignal erst ins Wasser und konnte so eine gute Linie ungestört schwimmen. Ich konnte mich am Ende einer größeren Gruppe halten auch wenn ich fast an dem Herausklettern gescheitert wäre ;-) Beim Radfahren befand ich mich in einer kleinen Verfolgungsgruppe mit all meinen Teamkollegen hinter dem großen Hauptfeld. Mein Gefühl war in der ersten Hälfte des Radfahrens auch nicht so gut und so hielt ich mich eher im hinteren Teil der Gruppe auf. Wir kamen auch nicht wirklich näher an die große Gruppe heran, aber ich konnte dazu auch nicht viel beitragen. Ich hoffe dies ändert sich noch etwas im Laufe des Sommers. Wir wechselten mit rund einer Minute Rückstand auf die große Gruppe in die Laufschuhe und ich konnte ganz gut loslaufen. Der Lauf war noch nicht optimal aber ich konnte noch einige Athleten vor mir einholen und wurde am Ende 43.
Mit dem Schwimmen und dem Laufen bin ich recht zufrieden und mit dem Radfahren geht es auch bergauf. Ich freue mich also schon auf die nächsten Rennen und bis dahin wird fleißig trainiert :-)
 

1. Bundesliga Kraichgau
John Heiland am 12.06.2017 um 14:18 (UTC)
 Am letzten Samstag begann für mich nun auch die Triathlonsaison mit dem ersten Rennen der 1. Triathlon Bundesliga in Kraichgau. Ich freute mich sehr darauf endlich wieder einen Wettkampf bestreiten zu können. Meine (eingeschränkte) Vorbereitung verlief ganz gut, jedoch hatte ich kaum Vergleichswerte und wusste nicht so ganz wo ich stehe. Das Schwimmen fand ohne Neo statt und auch wenn es mir am Ende der Schwimmstrecke etwas frisch wurde, war es ok so. Auf den ersten paar Metern kam ich ganz gut weg, doch dann war ich mitten drin in der Waschmaschine und kam mehrere Züge nicht wirklich zum Schwimmen. Da ich weitere dieser Situationen vermeiden wollte, nahm ich kurz das Tempo heraus, um danach ungestört Schwimmen zu können. Das klappte auch ganz gut und ich hatte immer noch Anschluss zu Athleten vor mir. Gegen Ende der Schwimmstrecke hatte ich zwar das Gefühl, dass alle plötzlich deutlich schneller Schwimmen würden und verlor dadurch fast den Anschluss. Mit einem schnellen Wechsel sicherte ich mir dann noch den Platz in einer kleinen Verfolgergruppe. Mit der 72. Schwimmzeit (von 80) war ich jedoch sehr weit hinten im Feld und es war somit schwer viel weiter nach vorne zu kommen. Die größeren Radgruppen vor uns fuhren auch ein hohes Tempo und so vergrößerte sich der Abstand auf die Gruppen vor uns weiter. Mein Gefühl auf dem Rad war etwas besser als noch bei der Duathlon DM jedoch noch nicht gut. Mit einem ebenfalls sehr schnellen zweiten Wechsel ging es dann mit hohem Tempo auf die Laufstrecke. Dieses konnte ich dann rund 800m halten und versuchte dann erstmal meinen Rhythmus zu finden. Nach rund 1,7 km wurde ich vom Führenden (Richard Murray) überrundet und beschloss so lange es ging mit ihm mitzulaufen. Das schnellere Tempo konnte ich ohne Probleme mitgehen und verwirrte damit auch mal kurz den Sprecher ;-) So lief ich zusammen mit ihm bis kurz bevor er zum Ziel abgebogen ist was sehr viel Spaß gemacht hat! Auf der letzten Runde hatte ich dann nochmal ein kurzes Tief, da das vorherige Tempo wohl doch 103aren, konnte mich aber sehr schnell wieder fangen und in einem 400m Zielsprint noch zwei Athleten überholen. Mit der 26. Laufzeit kam ich am Ende als 62. ins Ziel und war mit meiner Leistung zufrieden.
Die erste und wichtigste Erkenntnis: Ich kann noch schnell Laufen :-)
Weitere Erkenntnisse: Das Schwimmen habe ich auch noch nicht ganz verlernt aber da muss noch etwas passieren. Auf dem Rad geht es auch etwas Bergauf
Bis zu dem nächsten Bundesligawettkampf sind noch ein paar Wochen Zeit um an der Form zu arbeiten. Ich freue mich schon darauf :-)
 

Duathlon DM Elite Kurzdistanz Alsdorf 2017
John Heiland am 01.05.2017 um 19:33 (UTC)
 Gestern stand der erste richtige Wettkampf in dieser Saison an und dafür ging es nach Alsdorf zur Deutschen Meisterschaft im Duathlon der Elite. Ich reiste mit gemischten Gefühlen an, da meine Vorbereitung über den Winter durch viele Krankheitsphasen nicht gut war. Dennoch konnte ich in den letzten Wochen noch etwas an meiner Laufform arbeiten, sodass ich hoffte nicht gleich abgehängt zu werden. Die diesjährige Konkurrenz war auch so stark wie noch nie und somit war es klar, dass es für ganz vorne extrem schwer werden würde.
Das Wetter war recht schön, auch wenn auf der Radstrecke ein starker Kantenwind herrschte. Die Sonne schien aber und da macht ein Wettkampf immer Spaß. Auf der ersten der vier Laufrunden wurde ein hohes Tempo angegangen, welches ich am Ende der geschlossenen Gruppe mitgehen konnte. Zu Beginn der zweiten Runde fielen einige Athleten inklusive mir etwas zurück und somit bestand die Spitzengruppe noch aus fünf Athleten. In meiner Gruppe befanden sich jedoch der Vorjahressieger und auch Drittplatzierte. In dieser Gruppe konnte ich mich bis zum Ende des Laufes auch halten, jedoch wurde der Abstand zu der nur noch vier Athleten großen Spitzengruppe kontinuierlich größer. Beim ersten Wechsel hatte ich ein etwas größeres Problem beim Schließen des Helmes, jedoch befand ich mich dann weiterhin in der Verfolgergruppe. Der Vorjahressieger machte auf dem Rad von Beginn an Druck und verringerte kontinuierlich den Abstand auf die Spitzengruppe. Meine zwei Mitstreiter und ich konnten jedoch bei dem starken Kantenwind keinen Boden gutmachen. Ich hatte auf dem Rad auch keinen Druck, was wohl mit dem fehlenden Radtraining zusammenhängt. Dafür ging es aber doch ganz gut.
In der letzten Radrunde fuhr noch ein Athlet aus meiner Gruppe heraus und sicherte sich so einen guten Vorsprung für den zweiten Lauf. Die Spitzengruppe ging zu fünft auf die Laufstrecke mit diesem Vorsprung waren diese Plätze recht sicher vergeben. Ich stieg als siebter vom Rad und konnte auf der ersten von zwei Laufrunden noch ganz gut Tempo machen, jedoch war nach vorne und hinten der Abstand so groß, dass die Motivation für ein hartes Ende nicht allzu hoch war.
Mit all meinen Voraussetzungen zu dem Rennen und der Konkurrenz bin ich mit dem Ergebnis zufrieden und freue mich auf die nächsten Rennen. Ich muss natürlich noch etwas an der ein oder anderen Stelle machen ;-)
 

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